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Klassenerhalt vorzeitig geschafft!!!
Donnerstag, den 01. März 2012 um 16:38 Uhr

Den Volleyball-Damen des VC Storkow ist in der Brandenburgliga ein fast perfekter Heimabschluss gelungen. Die Mannschaft des Trainer-Duos Andreas Noack und Hans-Peter Behm sicherte sich mit einem 3:2-Sieg gegen den VSV Ludwigsfelde vorzeitig den Klassenerhalt.

Da konnten die Storkowerinnen und die zahlreich erschienenen Zuschauer am Ende auch verkraften, dass es zuvor gegen Spitzenreiter VC Herzberg ein 0:3 gegeben hatte. "Wir haben uns riesig gefreut, schon vor dem letzten Turnier am 10. März in Königs Wusterhausen unser Saisonziel erreicht zu haben. Und selbst Rang sechs ist schon sicher - unsere beste Platzierung in der Brandenburgliga", sagt Andreas Noack, der auch Vereins-Chef des VC Storkow ist. "Nun können wir entspannt den letzten drei Spielen entgegensehen." Denn vor dem Abschluss hat Storkow noch die neu angesetzte Partie gegen den VC Angermünde zu bestreiten, die nun am 8. März, also zwei Tage vor dem Saisonfinale, um 20 Uhr in Wriezen ausgetragen werden soll.

 

Zu Beginn des letzten Heimturniers gegen Tabellenführer Herzberg spielten für den VC Storkow Melanie Patke und Susanne Hübscher im Außenangriff, Nicole Pathe und Kathleen Gebauer in der Mitte. Den Diagonalangriff besetzte Sylvia Ziesig, die Pässe stellte Zuspielerin Theresa Ebertus. Libero spielte Annika Pathe. Im ersten Satz gerieten die Gastgeberinnen aufgrund von vielen eigenen Fehlern - vor allem bei der Annahme - schnell in einen deutlichen Rückstand. Der Satz ging mit 11:25 verloren.

 

Im zweiten Satz gab es personelle Veränderungen. Für Sylvia Ziesig im Diagonalangriff kam Nicole Kaiser, welche nun als zweite Zuspielerin agierte. Diese Umstellung zeigte ein wenig Wirkung und brachte phasenweise bessere Ballwechsel. Die Folge war ein etwas knapperes Ergebnis von 20:25. Doch auch im dritten Satz gelang Storkow nicht die Wende - die klare Niederlage war besiegelt.

 

Danach galt es, sich gegen den viertplatzierten VSV Ludwigsfelde voll zu konzentrieren. Beim ersten Aufeinandertreffen in Herzberg gewann Storkow 3:1, in Ludwigsfelde gab es ein 1:3. Nun sollte ein Heimsieg her und damit der Klassenerhalt erreicht werden. Mit Nicole Pathe und Sarah Noack auf den Mittelblockerpositionen, Susanne Hübscher und Melanie Patke im Außenangriff, Kathleen Gebauer im Diagonalangriff und Theresa Ebertus im Zuspiel gingen die Storkowerinnen hoch motiviert in die entscheidende Partie. Das Spiel lief gut, Storkow führte 13:12 und gewann schließlich 25:18.

 

Etwas dramatisch wurde es dann im zweiten Satz, als die VC-Damen von 17:22 noch auf 22:23 verkürzen konnten - aufgrund von guten Aufschlägen von Kathleen Gebauer. Doch mehr Punkte gab es für die Gastgeberinnen nicht - 22:25. Auch der dritte Durchgang war hart umkämpft. Die Storkower Fans in der Halle unterstützten ihr Team tatkräftig mit Rasseln und Trommeln. Doch auch dieser Satz ging mit 23:25 knapp verloren.

 

 
Punkte und Protest beim Auswärtsturnier
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 09:29 Uhr

 

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Volleyball-Damen des VC Storkow vom Brandenburgliga-Spieltag in Eisenhüttenstadt zurückgekehrt. Nach dem 3:2 gegen Gastgeber VSB offensiv gab es ein 0:3 gegen den VC Angermünde. Gegen letzteres Ergebnis legte Storkow Protest ein.

 

Die Situation im zweiten Spiel der Storkowerinnen gegen Angermünde war ziemlich kurios. Zuerst verloren sie den äußerst umkämpften ersten Satz trotz 24:20-Führung noch mit 25:27. Das hatte sie schon etwas mitgenommen. Doch dann kam es noch schlimmer: Beim Stand von 13:11 für Angermünde erkannte das Schiedsgericht, dass eine Spielerin des VC Storkow eine falsche Trikotnummer trug. Auf dem Aufstellungsblatt stand die Nummer 8, die Spielerin trug hingegen die 13. Daraufhin entzog das Schiedsgericht Storkow die bis dahin erreichten Punkte - somit stand es 13:0 für Angermünde. Wie sich im Nachhinein rausstellte, war dieser Punktabzug eine klare Fehlentscheidung. Der VC Storkow hat nun gegen dieses Spiel Protest eingelegt, was wahrscheinlich eine Wiederholung der Partie zur Folge haben wird.

 

Trotzdem ließ das Schiedsgericht auch den dritten Satz spielen, indem sich Storkow nicht hat unterkriegen lassen und weiter Kampfgeist zeigte. Am Ende reichte es nicht ganz, der Satz ging mit 21:25 verloren. Über die Wertung des Spiels und eine mögliche Wiederholung soll demnächst entschieden werden. "                                                                                     Der Punktabzug war nicht regelgerecht. Das hätte der Schiedsrichter auch wissen müssen", sagt Storkows Trainer Andreas Noack. "Wichtig war, dass unser Minikader in beiden Spielen hervorragend gekämpft hat."

 

Der VC Storkow konnte nur mit sieben Spielerinnen zum Turnier nach Eisenhüttenstadt reisen. Das Team begann gegen Gastgeber VSB offensiv mit Nicole Pathe und Kathleen Gebauer im Mittelblock, Susanne Hübscher und Melanie Patke im Außenangriff. Die eigentliche Libera Annika Pathe besetzte die Diagonalposition und im Zuspiel verteilte Theresa Ebertus die Bälle. Der erste Satz startete gut für die Storchenstädterinnen. Sie machten selbst kaum Fehler, profitierten aber umso mehr von Fehlern des Gegners, woraufhin sie ihr eigenes Spiel gut aufbauen konnten. Bereits die Aufschläge der Storkowerinnen bereiteten dem Gegner Schwierigkeiten. Der Satz ging mit 25:19 an den VC Storkow.

 

Eigentlich sollte ein Sieg im ersten Satz Sicherheit bringen, doch irgendwie war wieder alles anders. Eisenhüttenstadt legte den Storkowerinnen viele einfache Bälle in die Lücken des Feldes und machte es so dem VC Storkow schwer. Hinzu kamen nun bei Storkow viele eigene Fehler in der Annahme, welche den Spielaufbau erschwerten. Da halfen auch keine zwei Auszeiten von Trainer Noack, um das Blatt nocheinmal zu wenden. Die Folge war ein Satzverlust.

 

Im dritten Durchgang ereignete sich ein Spiegelbild von Satz Nummer zwei. Kein richtiger Spielaufbau und viele eigene Fehler des VC. Doch noch hatte sich Storkow nicht aufgegeben und ging mit dem Willen zum Tiebreak in den vierten Satz. Zunächst folgten in der Aufstellung einige Veränderungen. Kathleen Gebauer, welche in der Mitte von Susanne Hübscher ersetzt wurde, wechselte in den Diagonalangriff für Annika Pathe. Die Außenposition von Susanne Hübscher übernahm Maria Müllerke. Sonst blieb alles wie zuvor.

 

Die personelle Umstellung zeigte auch schnell Wirkung. Den Eisenhüttenstädterinnen wurde so eine neue Aufgabe gegeben, mit der sie sichtbare Schwierigkeiten hatten, was Storkow gut für sich nutzte und einen Satzgewinn holte. Die Aufstellungänderungen war in dieser Situation genau das Richtige, den man musste etwas verändern, so dass sich der Gegner wieder auf einen anderes Spiel einstellen musste.

 

Im Tiebreak lagen dann die Nerven blank, doch den Sieg wollten sich die Storkowerinnen nun nicht mehr nehmen lassen. Sie zeigten ihren bekannten und von den Kontrahenten gefürchteten Ehrgeiz und Siegeswillen. Bis zu einem Stand von 14:11 lag Storkow konsequent vorn.

 

Obwohl die VC-Damen den Sieg bereits direkt vor Augen hatten, wurde es noch einmal spannend. Zwei Storkower Angriffe konnten nicht verwandelt werden - 14:13. Den entscheidenden Ball legte Außenangreiferin Melanie Patke quer über das Feld kurz hinter dem Netz ab und sicherte Storkow den Sieg. Ein denkbar knappes Ergebnis von 15:13 hatte an den Nerven gezerrt und eine Menge Kampfgeist benötigt. Umso stolzer war das Team über diesen Sieg, den es trotz geringer Wechselmöglichkeiten auf der Bank erzielte.

 

Damit und trotz der vermeintlichen Niederlage gegen Angermünde bleibt der VC Storkow Tabellensechster. "Wir haben es an den zwei noch ausstehenden Spieltagen selbst in der Hand, den Klassenerhalt perfekt zu machen", sagt Andreas Noack. Als Nächstes steht der letzte Heimauftritt gegen Spitzenreiter VC Herzberg und den viertplatzierten VSV Ludwigsfelde auf dem Programm. Am 25. Februar hoffen die VC-Damen dabei wieder auf lautstarke Unterstützung.

 

VC Storkow: Maria Müllerke, Melanie Patke, Susanne Hübscher, Nicole Pathe, Annika Pathe, Theresa Ebertus, Kathleen Gebauer.

 
Ein bisschen was zum Lachen...
Montag, den 19. Dezember 2011 um 08:52 Uhr